Weihnachtsansprache
24. Dezember 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Ich wünsche allen ein paar schöne Weihnachtstage. Meine Weste ist weiß und ich werde nicht zurücktreten.
Etwas Philosophie, hier und da mal etwas Kunsttheorie und ein Haufen Quatsch
24. Dezember 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Ich wünsche allen ein paar schöne Weihnachtstage. Meine Weste ist weiß und ich werde nicht zurücktreten.
23. Dezember 2011 2 Kommentare
Peter Singer sitzt mit blauem Shirt auf grüner Wiese (vermutlich in Princeton) und wird interviewt:
Auch wenn ich Vorbehalte gegenüber Singers Utilitarismus habe, vieles von dem, was er sagt, ist nicht nur wahr, sondern verändert vermutlich mehr in der Welt als der Rest aller zeitgenössischen Moralphilosophen zusammen. Alles geht bei ihm direkt auf die Praxis, und auch wenn ich noch nicht (wie er vorschlägt) 5% meines Einkommens für die 3. Welt spende, hier und da haben sich einige meiner Überzeugungen und Verhaltensweisen schon durch Singers Einfluss geändert (z.B. meine Überzeugungen bezüglich der Tierethik oder im Bezug auf Vegetarismus). Irgendwie sympathischer Mann.
15. Dezember 2011 2 Kommentare
In der Philosophie sind aus irgendeinem Grund alberne bis absurde Beispiele beliebt, übrigens insbesondere in der analytischen Tradition. Woran das liegt, das weiß so genau keiner, ist ja aber auch egal. Oft haben diese Beispiele auch eine extrem lange Lebensdauer und man weiß nicht so recht, wer überhaupt der Erfinder des Beispiels war, auch wenn man in einer großen Zahl von Fällen mit guten Gründen auf Wittgenstein, Putnam, Quine oder am besten immer gleich auf Wittgenstein tippen kann.
Ich werde, wenn mir welche auffallen, mal die heiteren dieser Beispiele hier sammeln. Heute macht den Anfang Gregory Currie. Selbiger erklärt die Grenzen seines Kommunikationsbegriffs mit einem Satz heißer Ohren:
“If my ears turn red when it rains, and you see my ears turn red und infer that it’s raining, I have not communicated anything to you [...].”
[aus: G. Currie: The Nature of Fiction. Camebridge University Press 1990, S. 25]
12. Dezember 2011 4 Kommentare
Wolfgang Detel (Frankfurt) hat vor ein paar Monaten den ersten Band eines auf zwei Bände angelegten großen Projekts veröffentlicht, in dem er eine neue, zeitgenössische Form der Hermeneutik etablieren will, die im Hinblick auf die moderne Philosophie des Geistes auf der Höhe der Zeit ist. Der erste Band Geist und Verstehen. Historische Grundlagen einer modernen Hermeneutik ist v.a. ein kritischer Durchgang durch frühere hermeneutische Theorien (oder Kritik an der Hermeneutik) von der Antike bis heute. Hier kann man einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen. Detel skizziert sein Projekt auch in einem Radiointerview bei Radio Bremen:
Ich weiß zwar noch nicht, was ich von Detels Projekt als Ganzem halten soll, aber sein Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, er kennt sich hervorragend in der Geschichte der Hermeneutik aus, schreibt einen sehr angenehmen Stil und versteckt seine z.T. sehr starken Überzeugungen nicht hinter einer rhetorischen Maske, sondern formuliert deutlich die Kritikpunkte, die er an alternativen oder hermeneutikskeptischen Positionen sieht.
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