Sensation: Paul Feyerabend wäscht ab!
12. Mai 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal hier:
Etwas Philosophie, hier und da mal etwas Kunsttheorie und ein Haufen Quatsch
12. Mai 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal hier:
4. Mai 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Feinsinniger Humor ist das nicht, hier wird eher mit der groben Kelle serviert:
30. April 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Das Philoblog weist auf einen neuen Internetulk hin, bei dem man analytische Philosophen durch den Kakao ziehen kann:
Mein bisheriger Favorit ist das hier. Und hier fühle ich mich ertappt.
26. April 2013 1 Kommentar
Ja, diese Überschrift klingt für das ein oder andere Ohr vielleicht etwas schmutzig. Und richtig gehört, denn es geht um Literaturwissenschaft. Geschlechter, Büros und Tiere sind da anscheinend der neueste Schrei. Ich bin ja großer Fan von wissenschaftlichen Newslettern und mailing-Listen, insbesondere von Tagungsankündigungen und Call-For-Papers in den Geisteswissenschaften. Vor allem mag ich die Email-Liste von H-Germanistik. Dort bekommt man einen guten Einblick, was gerade im Fach en vouge ist. Hier eine kleine Blütenlese der letzten Zeit:
In einem Call for Papers für eine Tagung über “Synthese und Perspektiven der Konstitution von Raum und Geschlecht” kann man zum Beispiel lernen, dass “Raum nicht ohne Geschlecht zu denken ist und vice versa. Zu den drängenden Forschungsfragen gehört daher diejenige nach der Verschränktheit von Raum und Geschlecht.” Eine der weiteren (wie immer: “drängenden”!) Forschungsfragen auf diesem Symposium ist: “Inwiefern sind [...] Mobilitäten abhängig von Geschlechterordnungen und räumlichen Anordnungen bzw. wie werden diese durch die Bewegungen von Subjekten und Objekten neu verhandelt?” Wer also lernen will, warum Mobilitäten (?) abhängig von Geschlechterordnungen (??) sind und zudem “durch die Bewegungen von Subjekten und Objekten neu verhandelt” werden (???), der sollte mal ganz mobil den Raum durchqueren, ohne sich dabei sein Geschlecht zu verschränken, und sich dort blicken lassen.
Auch nett: Ein Call for Papers für eine Tagung mit dem hübschen Titel “Das Büro als Interieur“. Dort “figuriert [das Büro] als ein Dispositiv, als «heterogenes Ensemble, das Diskurse, Institutionen, architekturale Einrichtungen, reglementierende Entscheidungen, Gesetze, administrative Maßnahmen, wissenschaftliche Aussagen, philosophische, moralische oder philanthropische Lehrsätze, kurz: Gesagtes ebenso wohl wie Ungesagtes umfasst». (Foucault 1978)” Falls jemand weiß, welche philosophischen Lehrsätze Büros in der Regel umfassen, bin ich für Hinweise dankbar. Ansonsten gibt’s sicher bald einen Sammelband zu den Büro Studies oder sogar den Büro Turn.
Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder eine Summer School für die Animal Studies mit sage und schreibe 33 Stipendien. Dort wird man sich laut Ausschreibung einig darüber sein, dass Tiere “sowohl Ordnungszeichen als auch Ordnungsinstrumente” sind und dass sie “als Figurationen von Abweichungen und Ausschließungen” betrachtet werden können. Als blinder Hund kann ich das natürlich nur unterschreiben.
Ich will gar nicht abstreiten, dass solchen Verlautbarungen sinnvolle Forschungsprojekte zugrunde liegen können. Allerdings reizt es mich persönlich eher zum Lachen, wenn relativ triviale Sachverhalte so dermaßen rhetorisch aufgebläht präsentiert werden. Aber so ist das wohl. Das betrifft auch nicht nur die literaturwissenschaftlichen Werbeschriften – dort finde ich persönlich es nur besonders auffällig, wie massiv Schwurbeleien dieser Art zu finden sind. Rhetorische Aufgeblasenheiten dieser Art findet man aber genauso in anderen Geisteswissenschaften.
14. April 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Norbert Lammert gratuliert zu 80 Jahren aufgeschobener Präsenz:
3. April 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Der Harlem Shake erreicht nun auch Philosophiekurse:
2. April 2013 1 Kommentar
Ich fühle mich eigentlich ganz gut getroffen:
28. März 2013 2 Kommentare
James Gray hat eine kurze Einführung in die Logik als ebook veröffentlicht:
Das Ganze natürlich auf Englisch.
27. März 2013 2 Kommentare
WordPress bietet ja die großartige Möglichkeit, die Suchbegriffe anzeigen zu lassen, über die jemand auf dieses Blog gestoßen ist. Das ist mitunter recht unterhaltsam. Hier eine kleine Blütenlese aus den letzten Monaten, thematisch geordnet.
Suchanfragen allgemeineren Charakters:
Eine ganz eigene Kategorie bilden Hundeanfragen:
Es gibt auch genuin philosophische Anfragen, z.B.:
Und eine Frage, auf die ich auch gern eine Antwort hätte:
20. März 2013 1 Kommentar
Es gibt ja so ein paar grauenhafte Regelmäßigkeiten, was die Vergabe von Titeln für wissenschaftliche Arbeiten angeht. In der Literaturwissenschaft ist das vielleicht am schlimmsten, man denke an die komplett einfallslose Standard-Titelei nach dem Muster:
“[nichtssagendes und/oder unverständliches Zitat]” – [noch nichtssagendere und/oder unverständliche Erläuterung mit Autornamen]
Dieses Muster wird dann beliebig gefüllt:
Doch auch in der Philosophie, sogar in der guten, sind Titelsünden anzutreffen. So zum Beispiel Wiederaufnahmen von Austins How to do things with words. Der Philosopher’s Index warf selbst nach extrem schlampiger Recherche noch folgende Titel aus:
Kurz: Irgendwann isses nich mehr lustig.
11. März 2013 4 Kommentare
Skurrile Realsatire von evolutionskritischen “Wissenschaftlerinnen”:
(via Der Postillon)
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