Peter Strasser beleidigt Sloterdijk, Žižek, Precht, die verblödete Intelligenz, das verkommene Herrenreiterfeuilleton und die Studenten (also fast alle)
28. März 2012 1 Kommentar
Uiuiui, selten eine so ungebremste Philippika eines Fachphilosophen gelesen. Peter Strasser, Professor für Philosophie an der Universität Graz, schreibt u.a. über Sloterdijk, Žižek und Precht:
Hier mein Best-of. Sloterdijk, den er auf den Namen “Mister Bombastik” tauft, charakterisiert er wie folgt:
… ein übergewichtiger Mensch mit einem pompösen Kopf, aus dem zwei listige Äuglein kynisch hervorlugen, während ihm die Haare strähnig herunterhängen: ein cool verschmuddeltes Restzitat der Neunzehnachtundsechziger.
Zu Žižek fällt ihm Folgendes ein:
Wer, bitte schön, kauft den zum Himmel stinkenden Gedankenmist dieses Begriffsdeliranden des postmodernen Radical Chic? Wer?!
Ach ja, es gibt diese ganze Mischpoche einer beim langen Marsch durch die dekonstruktivistischen Seminare unserer sinnlos gewordenen Geistes- und Kulturwissenschaften total verblödeten Intelligenz, die sich gern selbst Sachen sagen hört, die ihr krass subversiv vorkommen – zum Beispiel, dass Stalin (nach Lacan, Deleuze, Irigaray etc. pp.) ein multischizoider Teddybär war –, während das total verkommene Herrenreiterfeuilleton dem Edelschmierantentum applaudierend die Steigbügel hält.
Abschließend brät Strasser noch dem “Geistesschönling Precht” eins über, …
“…der es einer weiblichen Inkarnation der höheren TV-Dummheit, nämlich Elke Heidenreich, verdankt, als Smartschwätzer die deutsche Nation aus ihrer platonischen Höhle fader Alltäglichkeit heraus und hinauf ans hell strahlende Licht des existenziellen Banalitätenhimmels zu führen.”
(via philolink)

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